Warum heisst die Baumschule "Schule"

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Der Begriff "Baumschulen" kommt von der Tätigkeit Gehölze "aufzuschulen" (angepflanzt) und anschließend über Jahre heranzuziehen. Nach einem bestimmten Zeitraum werden die Pflanzen ausgegraben und wieder verpflanzt. In der Fachsprache wird darum das Wort "verschult" verwendet. Dieser ganze Prozess lässt sich sehr wohl mit dem Schulalltag vergleichen.

Unsere Baumschule ist eine Art "Klassenzimmer" für Jungpflanzen.

Es besteht aus unserer großen Freifläche auf der unsere Bäume, Sträucher, Stauden, Rosen- und Obstgehölze arbeitsintensiv angepflanzt, gezielt vermehrt, aufwendig gepflegt und sorgfältig großgezogen werden. Mit den Jahren wachsen die Gehölze = Pflanzen zu einer bestimmten Größe heran. Jetzt ist die "Schulzeit" vorbei und sie werden für den Garten unsere Kunden, bzw. für kommunale Grünflächen freigegeben. Sie werden auch von Wiederverkäufern (z.B. Garten- und Landschaftsbauer) oder befreundeten Baumschulen übernommen.

Vor allem vom Herbst bis zum Frühjahr, wenn Bäume und Sträucher in der so genannten Ruhephase sind und somit auch sehr gut ausgegraben und verpflanzt werden können, herrscht in den Rosenstein Baumschulen Hochsaison. Die Pflanzen werden für die Ausstellung und den Verkauf hergerichtet. In dieser Zeit werden auch die Pflanzen verschult (verpflanzt), die bereits mehrere Jahre am gleichen Standort gestanden sind. Neueste Techniken erlauben auch viele Pflanzen in Töpfen (Container) heranzuziehen. Das hat den Vorteil, dass sie das ganze Jahr über, z.B. auch im Sommer, verpflanzt werden können.

Unsere Schule der Gehölze