Produktion

Unsere Produktion - Vielfalt für unsere Kunden

Im Einklang mit den Jahreszeiten arbeiten wir als familiärer Betrieb und in der Tradition unseres Firmengründers. Darauf sind wir stolz. Die ursprüngliche Arbeit in der Natur mit unseren Händen ist für uns genauso wichtig wie die hochmoderne Technik, die wir gezielt einsetzen, um Produktionsprozesse für Mensch und Natur zu optimieren.

Wir züchten Pflanzen seit drei Generationen oder seit über 50 Jahren. In unserer Baumschule gedeihen auf 10 Hektar wunderschöne Bäume, Nadel- und Formgehölze, Heckenpflanzen und Rosen. Die Fläche unserer Produktion: 10 Ha = 100.000 Quadratmeter! Das bedeutet: eine große Vielfalt an Pflanzen und Pflanzen in unterschiedlichen Größen sofort verfügbar.

Durch die Anzucht in Containern können wir Ihnen das ganze Jahr eine große Auswahl an Pflanzen für Garten, Balkon und Terrasse bieten.

Alle unsere Gehölze werden regelmäßig verpflanzt. Nur so ist ein gutes Weiterwachsen sichergestellt. Unser Spezialgebiet: Unsere Pflanzen wachsen bei besten Bedingungen unterm Rosenstein und sind deshalb das raue Albklima gewohnt. D.h. robuste Sorten, die an das Klima der Alb gewöhnt sind und sich ideal für unsere Böden eignen.

Aufschulung und Kulturarbeiten werden durch unsere moderne Technik unterstützt. Aus dem Zusammenwirken von traditionell gewachsenen und neuen Fachkenntnissen, sowie dem sinnvollem Einsatz von Maschinen, garantieren wir unseren Kunden ein Höchstmaß an Qualität.

Zum Nachlesen: Warum heisst die Baumschule "Schule"?

Unsere Produktion - ein kleiner Einblick

Galerie: bitte an-und dann weiterklicken. Danke.

Wann ist "Pflanzzeit"?

Auf Grund spezieller Techniken ist praktisch das ganze Jahr Pflanzzeit: im Winter (Ausnahme tiefgefrorene Böden), im Frühling, im Sommer, im Herbst. Wir, die ROSENSTEIN BAUMSCHULEN KOCH-FISCHER, haben die Pflanzen auf unsere Region angepasst und durch aufwendige „Verschulungsmaßnahmen“ an das Wiederanwachsen gewöhnt.

Unsere Produktion: wir wurden ausgezeichnet

12.07.2014. Unsere ROSENSTEIN BAUMSCHULEN KOCH-FISCHER in Heubach-Lautern wurde vom Fach-Verband „Gartenbaumschulen“ (GBV) mit dem Zertifikat als „geprüfte Gartenbaumschule“ ausgezeichnet. „Die Prüfung findet alle fünf Jahre statt".

Unsere Produktion: Kooperationen

Durch die enge Zusammenarbeit mit spezialisierten Qualitäts-Baumschulen wird unser Sortiment mit Pflanzen aus ganz Europa ergänzt.

Die rosenstein baumschulen koch-fischer ist ein anerkannter Ausbildungsbetrieb.

Produktion - Schneiden, Düngen, Giessen, u.v.m.

Unsere Produktion: Fachwissen und viel Handarbeit

1. Lagerung
Vor dem Verkauf oder der Pflanzung müssen die Gehölze fachgerecht gelagert werden. Damit sie nicht beschädigt werden, wird generell besonders darauf geachtet, dass Triebe und Äste, Krone und Stamm sowie die Wurzeln intakt bleiben. Dies gilt sowohl für die Lagerung im Einschlag als auch im Kühlhaus, wo zusätzlich auf gleich bleibende Temperaturen und Feuchtigkeit geachtet werden muss.

2. Pflanzarbeiten
Jungpflanzen werden im Frühjahr und zu Teilen im Herbst in den vorbereiteten Boden oder in Container gepflanzt. Mit Hilfe verschiedener Pflanzmaschinen lässt sich diese Arbeit sehr rationell erledigen. Die Wurzel muss dabei tief genug und gerade in den Boden gebracht werden. Danach wird die Erde angetreten oder angedrückt und die Pflanze auf diese Weise im Boden fest verankert. Im Freiland werden die Reihen mit Erde angehäufelt und der Boden zwischen den Gehölzreihen mehrfach gelockert.

3. Pflanzenschutz
Pflanzenschutz ist notwendig, um einem Befall der Gehölze mit Krankheiten und/oder Schädlingen vorzubeugen. Gemäß Pflanzenschutzgesetz wird der Einsatz chemischer Mittel dabei auf das unbedingt notwendige Maß beschränkt. In der Baumschule wird integrierter Pflanzenschutz betrieben, eine Kombination von biologischen, kulturtechnischen, chemischen und physikalischen Maßnahmen. Dazu gehören zum Beispiel der Anbau besonders widerstandsfähiger Gehölzarten und -sorten, eine bedarfsgerechte Düngung und der aktive Schutz von Nützlingen.

4. Roden

Für fast jede Gehölzart gibt es inzwischen eine passende Rodemaschine. Beim Roden muss auf den Erhalt eines ausreichend großen Wurzelwerkes geachtet werden, um ein Weiterwachsen des Gehölzes am neuen Standort gewährleisten zu können.

5. Schneiden

Das Schneiden von Bäumen und Sträuchern fördert und reguliert ihr Wachstum. Es muss sehr sorgfältig und exakt ausgeführt werden. Da jede Pflanze anders wächst, sind auch für den Schnitt bei jedem Gehölz andere Kriterien zu beachten: Bei manchen Pflanzen muss der Leittrieb freigestellt, bei anderen die Seitentriebe eingekürzt und bei wiederum anderen die Baumkrone angeschnitten werden.

6. Sortieren
Bereits im Gehölzquartier oder nach dem Roden werden die Maße der Gehölze erfasst und beim Sortieren festgelegten Qualitätskriterien zugeordnet.

7. Topfen

Teilweise werden Jungpflanzen in Töpfe und Container gepflanzt. Die Pflanzenbehälter müssen zunächst mit einem Substrat gefüllt werden, das aus unterschiedlichen Erden und Zuschlagsstoffen gemischt wird. Zum Abfüllen werden Maschinen eingesetzt. Umfassen die Behältnisse mehr als zwei Liter Substrat, spricht man von Containern. In den Baumschulen ist die Kultur von Gehölzen in Containern in den letzten Jahrzehnten stark angestiegen.

8. Transport
Gehölze werden immer kurzfristiger von den Verbraucher/innen bestellt. Deshalb wird die Versandzeit durch den Einsatz moderner Geräte verkürzt. Verschiedene Ladehilfen sorgen zum Beispiel dafür, dass die Gehölze beim Verladen geschont und pflanzengerecht verstaut und transportiert werden.

9. Veredelung
Veredelung ist eine besondere Form der Pflanzenvermehrung. Dabei wird – als eine mögliche Methode – ein schräg angeschnittener Pflanzenspross auf einen am Wurzelhals ebenfalls schräg angeschnittenen Sämling gelegt und mit einem Gummiband fixiert. Baumschuler/innen wissen, welche Pflanzsprosse auf welche Sämlinge veredelt werden können. So können die besonderen spezifischen Eigenschaften einer Pflanze wie etwa Blütenfarbe oder Wuchsform erhalten werden.

10 Vermehrung
Grundsätzlich wird bei der Vermehrung von Pflanzen zwischen geschlechtlicher und ungeschlechtlicher Vermehrung unterschieden. Neben der Aussaat, der einzigen Form geschlechtlicher Vermehrung, zählt zum Beispiel Stecklingsvermehrung zu den ungeschlechtlichen Vermehrungsformen. Sie spielt gerade bei Nadelgehölzen eine wichtige Rolle: Ein Trieb der Pflanze wird abgeschnitten und in besonders aufbereitetes Substrat gesteckt. Die Anzucht erfolgt unter kontrollierten klimatischen Bedingungen, damit dieser Trieb Wurzeln bilden und sich zu einer neuen Pflanze entwickeln kann.

11 Verschulen
Zur Erzeugung qualitativ hochwertiger Gehölze werden die Pflanzen in regelmäßigen Abständen verschult, also verpflanzt. Vor dem Verschulen werden Wurzeln und Triebe eingekürzt. Dadurch bekommen Bäume und Sträucher einen kompakten Wuchs. „Verschult" wird im Frühjahr und auch im Spätherbst. Wenn aus den Jungpflanzen beispielsweise nach zwei Jahren fertige Sträucher oder Heckenware entstanden sind, werden sie entweder verkauft oder zu Solitärgehölzen und Alleebäumen weiter kultiviert.

12 Wässerung

Das fachgerechte Bewässern der Gehölze – insbesondere in den trockenen Witterungsperioden – gehört zu den wichtigsten Aufgaben. Bei Containergehölzen, die nur über ein geringes Erdvolumen verfügen, ist das richtige und kontinuierliche Wässern qualitätsbestimmend. Witterungsabhängig gesteuerte Beregnungsanlagen helfen bei der Versorgung der Gehölze.

13 Züchtung
Bei der Züchtung werden zwei Sorten gekreuzt. Ziel: Die hervorragenden Eigenschaften beider Eltern sollen in einer neuen Sorte kombiniert werden. Dafür wird Blütenstaub der Vatersorte mit einem Pinsel auf die Narben der Muttersorte aufgebracht und die Blüten vor Insekten (Fremdbestäubung) geschützt. Eine neue Sorte ist dann entstanden, wenn ihre Eigenschaften besser sind als die der bereits vorhandenen Sorten. Außerdem muss sie sich unter verschiedenen Standortbedingungen gut entwickeln.

14 Beratung Verkauf
Die kultivierten Pflanzen werden von einem Großteil der Baumschulen direkt an die End-verbraucher/innen abgesetzt. Den Kund/innen wird dabei in den Facheinzelhandels-Baumschulen ein spezielles Einkaufserlebnis geboten: Sie können sich direkt vor Ort über die Kultur der Gehölze informieren. Weil die Pflanze vielfach ohne Zwischenstation den Weg direkt vom Feld in den Garten des Kunden findet, ist hervorragende Qualität sicher gestellt. Ein großer Teil der Gehölze wird an gewerbliche Abnehmer und die Öffentliche Hand (Behörden, Kommunen etc.) geliefert. Großhandels-Baumschulen übernehmen die Zusammenstellung und Abwicklung der zumeist umfangreichen Aufträge.

12 Vermarktung

Die Verbraucher/innen erwarten eine anspruchsvolle Präsentation der Ware. Von den Baumschuler/innen im Einzelhandel ist daher viel Kreativität gefordert: Um die Attraktivität des Betriebs zu erhalten, müssen immer wieder neue Ideen entwickelt werden, zum Beispiel besondere Verkaufsaktionen. Will man neue Kunden werben und binden, müssen solche Aktionen mit unterschiedlichen Themen in regelmäßigen Abständen durchgeführt werden.

13 Versand

Der Versand ist die letzte Tätigkeit, bevor das fertige Gehölz die Baumschule verlässt: Nachdem die Pflanzen im Freiland gerodet, sortiert, gebündelt und zum Hofplatz gefahren wurden, werden sie auf LKWs verladen. Bei großen Gehölzen wie Alleebäumen, Solitärs und bei Gehölzen im Container werden dabei Gabelstapler eingesetzt.

Quelle: Bund der deutschen Baumschulen

http://www.gruen-ist-leben.de

Unser Leitbild

Wann ist "Pflanzzeit"?

Auf Grund spezieller bewährter Techniken ist praktisch das ganze Jahr über Pflanzzeit:

- im Winter (Ausnahme tiefgefrorene Böden - wir haben Januar und Februar Betriebsruhe!),
- im Frühling,
- im Sommer,
- im Herbst.

Wir, die ROSENSTEIN BAUMSCHULEN KOCH-FISCHER, haben unsere Pflanzen auf unsere Region angepasst und durch aufwendige „Verschulungsmaßnahmen“ an das Wiederanwachsen optimal gewöhnt.